Name (wiss.) | Rheum rhabarbarum L. |
Name(n) (trivial) | Gemeiner Rhabarber |
Familie | Polygonaceae (Knöterichgewächse) |
Ordnung | Caryophyllales (Nelkenartige) |
Kurzbeschreibung | Rheum rhabarbarum ist eine ausdauernde, sommergrüne, krautige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 80 - 200cm erreichen kann.
Blätter: in grundständiger Rosette angeordnet, in Stiel und Spreite gegliedert, Blattspreite über 30cm lang, eiförmig-herzförmig, am Rand wellig, ganz oder schwach gelappt, Stiel dick, feingerillt, hellgrün bis rötlich, Blüte: weißgrün bis gelblich weiß, in rispigen Blütenständen angeordnet, diese mit bis zu 500 Einzelblüten, Blütezeit: April bis Juni Frucht: Flügelnuss, einsamig, orange-braun |
Herkunft | Süd-Sibirien, Zentral-Asien |
Vorkommen und Standortfaktoren |
Rheum rhabarbarum bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit frischen, nährstoffreichen Böden. Am Naturstandort kommt die Art in lichten Wäldern und an Waldrändern vor. |
Standort im Bot. Garten | Kulturhistorische Abteilung |
Enthaltene Toxine |
Anthocyane
Oxalsäure |
Weitere Info zur Toxizität | Der Gehalt der Oxalsäure nimmt im Jahresverlauf zu. |
Symptome bei Vergiftungen | Bei rohem Verzehr kommt es zu Erbrechen und Kreislaufstörungen. |
Maßnahmen bei Vergiftungen | |
Besonderheiten | Im 11. Jahrhundert gelangte die Art aus dem Himalaya über Arabien nach Russland und im 18. Jahrhundert nach Europa. Rheum rhabarbarum diente ursprünglich der Zubereitung von Arzneimitteln. |
Bedeutung in Lehre und Forschung | |
Quellennachweis | Rothmaler, Eckehart, Jäger: Exkursionsflora von Deutschland Krautige Zier- und Nutzpflanzen; https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeiner_Rhabarber |