Name (wiss.) | Foeniculum vulgare MILL. |
Name(n) (trivial) | Echter Fenchel |
Familie | Apiaceae (Doldengewächse) |
Ordnung | Apiales (Doldenblütlerartige) |
Kurzbeschreibung | Foeniculum vulgare ist eine ausdauernde, krautige, in Kultur meist zweijährige Pflanze, die eine Wuchshöhe von 80 bis 150 (200)cm erreichen kann.
Stängel: aufrecht, stielrund, fein gerillt, blau bereift, oben reich verästelt, Blätter: 3 bis 4fach gefiedert, mit haarfeinen Zipfeln und langen Blattscheiden, Blüte: gelb, in halbkugeligen Blütenständen, Dolde mit 6 bis 29 (selten 40) Döldchen, diese aus 14 bis 39 Einzelblüten, fünfzählig, Hülle und Hüllchen fehlen, Blütezeit: Juli bis September Frucht: Spaltfrüchte, walzlich, gerippt, |
Herkunft | Mittelmeergebiet |
Vorkommen und Standortfaktoren |
Foeniculum vulgare bevorzugt sonnige Standorte mit trockenen, steinigen Böden und wird weltweit als Gewürz, Gemüse und Heilpflanze kultiviert. |
Standort im Bot. Garten | Heil- und Giftpflanzenabteilung, Kulturhistorische Abteilung |
Enthaltene Toxine |
Anethol
Fenchon
Ätherische Öle
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Weitere Info zur Toxizität | |
Symptome bei Vergiftungen | |
Maßnahmen bei Vergiftungen | |
Besonderheiten | Das Fenchelkraut ist bei den Raupen des Schwalbenschwanzes besonders begehrt. Daher kann man die erst gelben, später schwarzen Eier und die Raupen des Edelfalters auf den Pflanzen finden. |
Bedeutung in Lehre und Forschung | |
Quellennachweis | Rothmaler, Eckehart, Jäger: Exkursionsflora von Deutschland Krautige Zier- und Nutzpflanzen; Pflanzen im Botanischen Garten der
Justus Liebig-Universität Gießen Nr. 75, Text und Fotos: Hans Bahmer |